| CITY PORTFOLIO |
 |
 |
|
Archäologischen
Untersuchungen zufolge ist Delhi (damals "Indraprastha")
etwa 2900 Jahre alt. Die Ruinen der alten Stadt sind im 'Purana
Quila' (Altes Fort) immer noch sicht- bar. Vom 9. Jh.v.Chr. bis
ins 11.Jh. n.Chr. erreichte der Hinduismus seine kulturelle Führungsrolle
- unterbrochen nur durch die Invasion von Alexander dem Großen
im Jahre 326 v.Chr. Nach FA Hien ("The Chinese Traveller")
erreichten die Hindu-Könige dieser Zeit ökonomischen,
sozialen und religiösen Wohlstand für ihr Reich. Mit
der muslimischen Invasion endete diese stabile Phase. Der Mahmud
of Ghazni fühlte sich von den goldenen Statuen, dem Schmuck
und den Reichtümern der Hindu-Tempel angezogen und so wurden
Delhi, Mathura, Kanouj & Somnath Jahr für Jahr überfallen.
Auch die Seidenstraße, die vom Mittelmeerraum bis China
führte, wurde geplündert. Nach der Niederlage des hinduistischen
Rajputenkönigs fiel Delhi 1192 unter muslimische Herrschaft,
und das Sultanat Delhi wurde gegründet. Indien wurde dabei
von türkischen, afghanischen und persischen Sölnderheeren
heimgesucht. Ein Siegesturm wurde errichtet.
 |
Qutab
Minar |
| |
Qutab-uddin
Aibak, ein General von Muhammad Gouri, begann 1199 mit dem
Bau, um den Sieg des Islam über die "ungläubigen"
Hindus zu feiern. Ein korrespondierender Bau (der Giralda-Turm
in Sevilla) soll die Ausbreitung des Glaubens an den einen
Gott von West nach Ost anzeigen. 1526 mussten die Sultane
von Delhi schließlich der Übermacht der Moghule
weichen, als Babar der Türke (Nachfahre von Temurlaine)
die Stadt einnahm. |
 |
Jama
Masjid |
| |
Die größte
Moschee Indiens & das letzte große Werk des Architekten
Shah Jahan. Der elegante Bau sollte alle anderen Moscheen
überragen. Das größte Tor war der königlichen
Familie vorbehalten, die jeden Freitag zusammen mit der Bevölkerung
betete. Die Schönheit der Moschee wird durch die Kombination
aus rotem Sandstein und weißem Marmor hervorgehoben.
|
 |
Chandni
Chowk |
| |
Die wichtigste
Straße des Alten Delhi. Obwohl heute von Handel und
Geschäften dominiert, hat die Straße mit ihren
Werkstätten, Hotels, Moscheen und Tempeln viel ihres
ursprünglichen Charmes bewahrt. Hier können Gold-
und Silberschmiede, Seidenhändler und Elfenbeinschnitzer
bei der Arbeit beobachtet werden. |
 |
Sis
Ganj Gurdwara |
| |
Der Sikh
Tempel steht an der Stelle, wo der neunte Sikh-Guru ("Fürst")
Teg Bahadur geköpft wurde, weil er eine Revolte gegen
die Unterdrückung der Moghulkönige und des moslemischen
Klerus begonnen hatte. |
 |
India
Gate |
| |
Zur
Erinnerung an die unbekannten Soldaten des Ersten Weltkriegs.
|
|
 |
The
Golden Temple: Das Mekka der Sikhs mutet wie ein friedliches Märchenland
an. Der Tempel, in dem täglich religiöse Hymnen rezitiert
werden, ist ein absolutes Muss für jeden Nordindien-Besucher.Der
weltweit einzige Tempel, der komplett mit Gold überzogen ist,
weist auch im inneren exquisit gestaltete Goldverzierungen auf.
 |
Rückzugszeremonie |
| |
Bei
dieser regelmäßig stattfindenden Zeremonie an der
indisch-pakistanischen Grenze stehen sich die beiden Grenztruppen
Auge in Auge gegenüber. Begleitet von patriotischen Sprechchören
des Publikums auf beiden Seiten der Grenze, werden die Flaggen
eingeholt.Diese Zeremonie ist weltweit einzigartig.
|
 |
CORBETT
NATIONAL PARK |
| |
In den
üppigen Wäldern des Corbett Nationalpark finden
sich 100 verschiedene Baumarten (z.B. Haldu, Dhak, Sal, Bargad,
Rohini, Tendu..) Durch diese Vielfalt sind von den etwa 1300
in Indien vorkommenden Vogelarten fast 500 Arten im Nationalpark
heimisch - ein Paradies für Naturfreunde.
Einige seltene und vom Aussterben bedrohte Vogelarten können
nur noch im Corbett Nationalpark beobachtet werden.
In den Flüssen Ramganga, Kosi und Mundal tummeln sich
Forellen Mahaaser-Fische, aber auch indische Alligatoren (Gharial)
und Krokodile. In der Biographie "Carpet Sahib"
wird das Leben von Jim Corbett & Lord Hailey beschrieben:
"Einer ihrer Lieblings- plätze war am Ramganga-Fluss,
westlich von Ramnagar und südlich von Kanda, wo Jim 1932
einen menschen- fressenden Tiger erlegt hatte. Der Ramganga
hatte eine schnelle Strömung, und bot im Frühjahr,
wenn der Wasser- stand vor Beginn des Tauwetters in den Bergen
noch niedrig war, großartige Möglichkeiten zum
Angeln. Am liebsten fingen Sie Mahaseer, aber auch Forellen.
Dieser Ort bot nicht nur gute Angelmöglichkeiten, sondern
auch eine herrliche Landschaft und viele Wildtiere. Tiger
und Leoparden kamen häufig vor, am Fluss gab es Otter,
und die Vogelwelt war bunt und vielfältig."
|
|
 |
|
Die 600 Jahre
alte Hauptstadt der Moghulkönige, 200 km südlich von
Delhi am Yamuna-Fluss gelegen, ist ein Musterbeispiel für
Moghul- Architektur.
 |
Das Taj Mahal |
| |
Igehört
zu den sieben Weltwundern der Neuzeit. Man muss es gesehen
haben, um seine Wirkung zu erfassen. Agra Fort: Dieses riesige
Fort aus dem 17. Jh. besticht durch immense Größe
und Schönheit. |
 |
Agra Fort |
| |
Dieses
riesige Fort aus dem 17. Jh. besticht durchimmense Größe
und Schönheit.
|
 |
Grab von Itmad-ud-daullah |
| |
Das
"Mini-Taj Mahal" wurde zur Er- innerung an Ghyas
Beg erbaut, Vater der Moghulenkönigin, gebür- tiger
Perser und Minister des Jahangir-Reiches. Die Wandmosaiken
entsprechen denen im Taj Mahal.
|
|
 |
|
Benares, die
heilige Stadt der Hindus, existiert schon seit 2700 Jahren, als
die babylonische Zivilisation auf ihrem Höhepunkt war. Buddha
kam im Jahre 500 nach Benares. Genau wie Delhi war auch Benares
das Opfer mehrerer moslemischer Invasionen und Plünderungen.
Benares ist das Zentrum von Kultur, Wissen und Kunst des Hinduismus.
Die verschiedenen Ghats auf dem Ganges können am besten per
Boot besichtigt werden. Die abendlichen Gebetsfeuer ("Aarti")
auf dem Ganges sind ein unvergesslicher Anblick. Spannend ist
es auch, die Sadhus mit ihrem chillum zu beobachten. Das brennende
Ghat sollte kein europäischer Besucher verpassen. Benares
ist außerdem bekannt für Seide, Messing, und Stickarbeiten.
|
 |
|
Die Geschichte
von Gwalior reicht bis 800 v.Chr. Zurück. Auf einem Hügel
liegt das prächtige Fort, das von Tamerlains Nachkommen Babur
als "das Juwel in Indiens Krone" bezeichnet.
 |
Das Fort |
| |
Das abendliche
Bild- und Tonprogramm bietet einen eindrucksvollen Kommentar
zur Geschichte des mittelalterlichen Indiens. Die Sprecherstimme
gehört dem Schauspieler Amitabh Bacchan. |
 |
Jai
Vilas Palace |
| |
Dieser
schöne Palast enthält zwei der weltgrößten
Kronleuchter. Außerdem kann der "dinner train"
(eine Modelleisenbahn zum Servieren von Speisen und Getränken)
besichtigt werden, der im Jahre 1920 bei einem plötzlichen
Stopp seine Ladung auf die indische Vizekönigin, Lady
Reading ausschüttete. |
|
 |
|
 |
Western
Group Temples |
| |
Tempel:
Die erotischen Steinreliefs, mit denen die Außenwände
der bedeckt sind, feiern die körperlichen Aspekte der
menschlichen Liebe. Die Reliefs zeigen Götter und idealisierte
Frauenfiguren, die von Blumenmotiven, Seetieren und Elefanten
um- rahmt werden. Ein besonders schönes Beispiel zeigt
ein Liebespaar: Der durchgedrückte Rücken der Frau
streckt sich über die Taille des Mannes, ihr Gesicht
ist dem seinen zugewandt. Deutlich sieht man die kleine Falte
unter ihren Brüsten, die durch die Körperdrehung
ent- steht. Auch bei der Darstellung ihres Partners ist der
Eindruck von festem Fleisch und elastischer Haut in Stein
eingefangen. |
|
 |
|
Die Prinzenstaaten
mit ihren prächtigen Forts und Palästen, viele von Ihnen
jetzt als historische Hotels genutzt, machen Rajasthan zum idealen
Urlaubsziel. Die Wirkung der Bauwerke wird durch die rauhe Wüstenlandschaft
noch verstärkt. Tapferkeit, Mut und Eleganz der Rajputenkrieger
haben diesem Land ihren Stempel aufgedrückt.
 |
Jaipur |
| |
wurde
1727 v.Chr. von den Kushwaha-Prinzen gegründet. Es bildet
eine Ecke des goldenen Dreiecks.
 |
Amber
Fort |
| |
Sie
können, genau wie die mittelalterlichen Könige,
auf dem Rücken eines Elefanten ins Fort reiten.
Das Sheesh Mahal (Glaszimmer), betont die Schönheit
des Schlafgemachs, das einst die Maharajas mit ihren
Königinnen bewohnten. |
 |
Stadtpalast |
| |
Herrliches
Gebäude, in dem das Kunstmuseum untergebracht ist. |
 |
Altes Observatorium |
| |
Die alten Instrumente messen akkurat Sternenkonstellationen,
Zeit und Jahreszeiten. Ein Wunder der Astronomie aus
dem Jahre 1728, als diese Wissenschaft noch in den Anfängen
war. |
 |
Chokhi
Dhani |
| |
Die Inszenierung eines Dorffests gibt Einblick ins ländliche
Rajasthan: ein Zauberer, eine Ölpresse, Volkstänze
(an denen Sie teilnehmen können!). |
 |
Orientbasare |
| |
Jaipur ist bekannt für Edelsteine und Schmuck.
Ein Bummel über die bunten, lebhaften Märkte
ist immer interessant. |
|
 |
Udaipur |
| |
Viele
Reisende finden diese Stadt besonders romantisch. Udaipur
liegt in einem Tal derr Arrival-Hügel und ist mit seinen
Seen und Grünflächen eine Oase in dieser trockenen
Region.
 |
Pichola-See |
| |
Eine
Bootsfahrt auf diesem großen See macht immer Spaß.
Auch das berühmte Lake Palace Hotel, in der Seemitte
gelegen, kann nur per Boot erreicht werden. |
 |
Stadtpalast |
| |
Dieser
große und sehenswerte Palast liegt am Ufer des
Pichola-Sees und gehört zu den besterhaltenen Palästen
in Nordwestindien. Im Palast ist ein Museum untergebracht |
 |
Kristallgalerie |
| |
Hier befindet sich die größte Kristallkunst-Sammlung
der Welt. Gäste können eine Riesenauswahl
von Haushaltsgeräten aus Kristall bestaunen und
danach mit dem in der Galerie angestellten ehemaligen
Rajput-Offizier eine Tasse Kaffee trinken. |
 |
Garage |
| |
In der königlichen Garage können die Oldtimer
des Maharajas besich- tigt werden. Dazu gehören
mehrere Rolls Royce und weitere seltene Modelle. |
|
 |
Mount
Abu |
| |
The Hill
Station mitten in der Wüste lohnt einen Besuch.
 |
Delwara
Temples |
| |
Die
Skulpturen und Schnitzereien in diesem Tempel machen
den Besuch zu einem Muss für jeden Kunstinteressierten.
|
|
 |
Ranakpur |
| |
Hier
findet man die bekanntesten Jain-Tempel (erbaut 1367) deren
komplexe Ornamente den westindischen Stil in voller Blüte
zeigen. Dazu kommt eine außergewöhnlich komplexe
Kombination aus Säulen und Balkonen, die detailliert
mit Abbildungen von Jain-Heiligen und szenischen Bildern
dekoriert sind.
|
 |
Rohetgarh
Palace |
| |
Dieses
schöne Hotel, in einem Dorf gelegen, lädt zu Ruhe
und Entspannung ein. Der Palast gehört dem Thakur Sahib
(Feudalherr) von Rohet.
 |
Opiumzeremonie |
| |
Die
Besucher werden in ein Dorf geführt und sehen dort
eine komplexe Zeremonie, die aus dem Mittelalter stammt:Vor
der Schlacht nahmen die in gelbe Gewänder (im Hinduismus
steht Gelb für Opfer) gekleideten Rajputenkrieger
Opium ein und beteten zum Gott Shankar, um Mut und Stärke
zu erlangen.
|
|
 |
Jodhpur |
| |
Liegt
am Rand der Thar-Wüste und wird vom Mehrangarh-Fort dominiert.
Jodhpur war ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße,
und die einheimischen Händler, Marwaris genannt, verdienten
am Handel mit Seide, Opium, Gewürzen, Teppichen usw.
Ihre Häuser beherbergen einige der größten
Handelsunternehmen im modernen Indien. Jodhpur ist bekannt
für die Marwar-Pferde und für Drachen steigen lassen,
das als Sport betrieben wird. Beim Drachenfest nimmt auch
der Maharaja teil und verteilt Preise an die Gewinner.
 |
Mehrangarh
Fort |
| |
Dieses
Fort wurde noch nie von einem Eroberer eingenommen.
1657 wurde dem Maharaja Jaswant Singh der Eintritt von
seinen eigenen Maharanis, weil er aus der Schlacht bei
Agra gegen Aurangzeb geflohen war und so die Ehre der
Rajputen verletzt hatte. Er wetzte jedoch später
diese Scharte aus und wurde zum unversöhnlichen
Feind der Moghuln-Herrscher. Sein Marmor-Zenotaph steht
am Fuße des Forts. |
|
 |
Jaisalmer |
| |
Früher
hatte Jaisalmer eine strategische Position auf der Kamelkarawanenstraße
zwischen Indien und Zentralasien. Die Stadt atmet immer noch
den Geist dieser längst vergangenen Zeiten.
 |
Patrizierhäuser |
| |
Gehören
den verschiedenen Handels-häusern der Marwaris;
schöne Architektur.
|
 |
Khuri Sanddünen |
| |
Ein
Kamelritt zum Sonnenunter- gang in der Wüste, gefolgt
von einer Tanzvorführung: ein lohnendes Erlebnis.
|
|
 |
Bikaner |
| |
Der Gajner
Palast, Jagdhaus des Maharajas, steht heute Übernacht-ungsgästen
offen. Gajner liegt romantisch am Flussufer, wo viele Wildtiere
beob-achtet werden können.
In Bikaner können außerdem ein Kamelgestüt
und Fort Junagarh besichtigt werden.
|
 |
Khimsar |
| |
Im Fort-Hotel
möchte jeder Gast für immer bleiben. Ein unvergessliches
Erlebnis ist das Abendessen in den schwach beleuchteten Ruinen
aus dem 16. Jahrhundert. Die Maharani leistet Ihnen dabei
gern Gesellschaft. Am Ankunftstag wird Ihnen der Tee hoch
oben auf den Zinnen serviert. Von dort genießen Sie
den Sonnenuntergang und beobachten die Schäfer, die im
Abendlicht ihre Herden nach Hause bringen. |
|
 |
|